Das Cogolinzimmer im Bad Wildbader Rathaus war am letzten Freitagabend Austragungsort der konstituierenden Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Oberes Enztal. Bewusst ohne Agenda wollte unser 1. Vorsitzender Thomas Gischer eine offene Gesprächsrunde über mögliche Aktionen in diesem Jahr mit den Mitgliedern führen.
Erste Sitzung des neu gewählten Ortsvorstands
Ortsverein
Konkrete Überlegungen diesbezüglich konnte bereits der neue Pressesprecher Sebastian Tattenberg einbringen. Bad Wildbad richtet 2010 zusammen mit den Nachbarorten Enzklösterle und Höfen an der Enz das Festival der guten Taten aus. In der Gemeinderatssitzung vom 26.01.2010 wurde die Öffentlichkeit über das Vorhaben informiert. Während des gesamten Jahres werden Unternehmen, Privatpersonen und Vereinen um Spenden zugunsten der Aktion Mensch gebeten. Diesen Impuls der Stadtverwaltung aufgreifend schlug Sebastian vor, für ältere bzw. hilfsbedürftige Ortsansässige Einkäufe an einzelnen Aktionstagen zu erledigen und Spenden für das Festival einzubehalten. Überlegenswert ist laut Thomas? Aussage sicherlich, die SPD-Fraktionsmitglieder als kommunalpolitische Ansprechpartner gegenüber den Einkaufenden einzubeziehen. Die Umsetzung wird nun geprüft.
Alternativ zur Beteiligung des Ortsvereins im Rahmen des Festivals kamen weitere Ideen zustande. In Planung ist ein Stammtisch, der sich mit dem Thema Tourismusfähigkeit von Bad Wildbad beschäftigt und sich über 2 bis 3 Sitzungen erstreckt. Als sachkundige Gäste sind im Augenblick der Landtagsabgeordnete Dr. Rainer Prewo, Vertreter der lokalen Hotellerie sowie Herr Betz von der Radsportakademie angedacht. Sebastian Tattenberg wird zudem von seiner Diplomarbeit berichten, in der er sich mit der Verträglichkeit von Extremsport und Kurort am Beispiel des Downhill von Bad Wildbad befasste. Bedingt durch die aktuelle Diskussion um eine eventuelle Schließung der Vital Therme (Zeitpunkt völlig offen!) erscheint uns eine Besichtigung des Bades und eine Aussprache mit Herrn Rieg sehr interessant. Mit dem Stammtisch wollen wir insbesondere die Bürger in kommunalpolitische Fragestellungen einbeziehen. Genaue Termine werden noch bekannt gegeben.
Sebastian unterstrich, dass die Partei in der Bevölkerung permanent wahrgenommen werden müsse und ihr hauptsächliches Engagement nicht nur auf Wahlkampfzeiten ausrichten sollte.

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