Perspektivwechsel auf dem Ausbildungsmarkt

Veröffentlicht am 04.07.2012 in Landespolitik
  • Mittelstandsbeautragte der SPD Rita Schwarzelühr-Sutter bei der Top Job Messe in Nagold

Die Elterngeneration der heutigen Schülerinnen und Schüler erinnert sich noch sehr gut, wie viele Bewerbungen man früher schreiben musste, um am Ende einen Ausbildungsvertrag in Händen zu halten, wenn es auch nicht der Traumberuf war. Doch die Zeiten haben sich geändert. Heute sind es die Betriebe, die händeringend junge Leute suchen, um ihren eigenen qualifizierten Nachwuchs an Fachkräften auszubilden. Dieser Wechsel der Perspektive der Jugendlichen – vom sich Bewerbenden zum Umworbenen - ist auf der Top Job Messe deutlich geworden, die Rita Schwarzelühr-Sutter, MdB und Mittelstandsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für das Handwerk, gemeinsam mit der SPD-Kreisvorsitzenden Saskia Esken besucht hat.

Bei einem Rundgang konnten die beiden SPD-Politikerinnen in vielen Gesprächen mit Chefs und Ausbildern aus Industrie und Handwerk erfahren, wie wichtig es heute gerade im ländlichen Raum ist, junge Leute frühzeitig für einen Ausbildungsbetrieb und potentiellen Arbeitgeber zu interessieren. Frühzeitige und vielfältige Kontakte mit potentiellen Ausbildungsfirmen stärke auch die Praxisorientierung in der Berufsorientierung, so Schwarzelühr-Sutter. Der Trend der steigenden Abbrecherquote bei den Ausbildungen – im Jahr 2010 nach Informationen des DGB immerhin 23% - könne so hoffentlich gestoppt werden. „Mich freut es besonders, dass sich – auch angesichts der erschreckend hohen Jugendarbeitslosigkeit in anderen europäischen Ländern – den jungen Leute hier und heute gute Zukunftsaussichten bieten!“ stellt Saskia Esken fest, die sich als Elternbeiratsvorsitzende und Mitglied des Landeselternbeirats sowie als Kommunalpolitikerin auf verschiedensten Ebenen mit schulischer Bildung und Berufsbildung beschäftigt. Von einer intensiveren und stärkenorientierten Berufsorientierung könnten beide Seiten, also Jugendliche und Ausbildungsbetriebe nur profitieren, davon ist Esken überzeugt. Nach dem Rundgang bei der Top Job Messe in Nagold haben Saskia Esken und Rita Schwarzelühr-Sutter eine Einladung des früheren Oberbürgermeisters der Stadt Nagold, Dr. Rainer Prewo, zu einer Führung über das Gelände der Landesgartenschau wahrgenommen. Prewo machte bei einem Rundgang die Idee der „grünen Urbanität“ deutlich, die städtisches Treiben und die Erholung im Grünen räumlich und konzeptionell verbindet. „Ich finde es sehr beeindruckend, was hier entstanden ist und was in der Folge noch entstehen wird“ so Schwarzelühr-Sutter über den nachhaltigen Nutzen, den die Stadt Nagold und ihre Bürger aus den Investitionen der Landesgartenschau ziehen.

 

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