Nationalpark Schwarzwald soll auch für den Kreis Calw Identität stiften

Veröffentlicht am 23.03.2013 in Kreistagsfraktion
  • Kreisräte der SPD fordern den Landrat auf, sich beim Nationalpark für den Kreis einzusetzen

Die Kreistagsfraktion der SPD im Kreis Calw hat die Landkreisverwaltung jetzt aufgefordert, sich dafür einsetzen, dass der Landkreis Calw mit den Flächen um den Kaltenbronn an einem möglichen Nationalpark beteiligt bleibt. Naturschutz, Artenerhalt und das Erleben von „Natur, wo sie Natur sein darf“, könne man nicht von den Nationen dieser Welt einfordern und dann als eines der reichsten Länder dieser Erde zurückstehen, sind die Fraktionsmitglieder überzeugt. Kreisrat Daniel Steinrode sieht aber auch wirtschaftliche Entwicklungschancen, die sich aus diesem Projekt für den Kreis Calw ergeben könnten:  „Ein Nationalpark Schwarzwald bringt Investitionen der öffentlichen Hand in unsere Region, die private Investitionen nach sich ziehen, und könnte sich damit als Motor für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region und im Kreis Calw erweisen. Hier zeigt sich, dass Ökologie und Ökonomie nicht im Widerspruch stehen, sondern gut zusammenpassen können.“

 Auch für die Bildung einer touristischen Destination , die sich die neu gegründete Tourismus GmbH im Kreis Calw auf die Fahnen geschrieben hat, wäre der Nationalpark Schwarzwald ein Glücksfall, glaubt Kreisrätin Saskia Esken, die im Wahlkreis Calw/Freudenstadt erneut für die SPD bei der Bundestagswahl im Herbst antritt. Deshalb müsse der Landkreis jetzt zusehen, dass die Suchraumgebiete im Kreis Calw nicht unter den Tisch fallen. „Der Nationalpark Schwarzwald wäre ein unschätzbares Geschenk, denn als gemeinsam getragenes Projekt kann er unserer Region Identität stiften. Diese Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen!“ macht Esken deutlich.

 

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