Calw zeigt, wie Zukunft gemacht wird: Stadtentwicklung, die weit voraus denkt

Veröffentlicht am 23.11.2025 in Allgemein

Calw zeigt derzeit eindrucksvoll, wie eine Stadt mit klaren Prioritäten und Gestaltungswillen ihre Zukunft in die Hand nimmt – diese Aufbruchsstimmung prägte den Austausch von SPD-Landtagskandidatin Daniela Steinrode, Zweitkandidat Jochen Maier und dem stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Carl Staud mit Oberbürgermeister Florian Kling im Rathaus. Kling unterstrich gleich zu Beginn, wie viel sich in den vergangenen Jahren getan hat: „Calw ist heute in vielen Bereichen deutlich besser aufgestellt. Wir haben unsere Attraktivität spürbar gesteigert – durch klare Prioritäten und konsequente Umsetzung.“
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die Entwicklung des ehemaligen Krankenhausareals. Auf rund 30.000 Quadratmetern entsteht hier das neue Quartier Hoher Fels mit 240 Wohneinheiten, fußläufig an den Bahnhof angeschlossen und inklusive bereits bestehender Parkhäuser. „Wir schaffen hier dringend benötigten Wohnraum und ein Quartier, das Calw langfristig stärkt,“erläuterte Oberbürgermeister Kling. Steinrode betonte: „„Dieses Areal ist eine enorme städtebauliche Aufgabe und zeigt, wie nachhaltige Stadtentwicklung gelingen kann.“
Parallel arbeitet die Stadt an der Gründung einer eigenen Wohnbaugesellschaft, um Wohnraum künftig strategischer zu entwickeln. Daniela Steinrode begrüßte diesen Schritt ausdrücklich: „Eine kommunale Wohnbaugesellschaft ist ein starkes Instrument. Sie schafft Handlungsspielräume, die wir im ländlichen Raum dringend brauchen.“ 
Auf einem kurzen Rundgang durch die Stadt wurden zentrale Bausteine der aktuellen Stadtentwicklung unmittelbar sichtbar. Erstes Ziel war das neue digitale Parksystem, das Kling direkt am Beispiel erläuterte. Über eine App können Parkgebühren zukünftig minutengenau gezahlt werden. Anwohner erhalten so perspektivisch nachts Zugang zu den Parkhäusern. „So entlasten wir die Innenstadt in den Abendstunden und machen sie lebenswerter,“ erklärte Kling.
Auf dem Unteren Ledereck vor dem Kaufland schilderte Kling die Pläne für eine umfassende Umgestaltung. Bänke, neue Bäume und mehr Grünflächen sollen den Bereich in einen attraktiven innerstädtischen Aufenthaltsort verwandeln. „Wir holen hier ein Stück Stadtraum für die Menschen zurück“, so Kling.
Beim anschließenden Gang entlang des Nagoldufers zeigte sich, wie konsequent Calw auf mehr Natur, Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung setzt. Renaturierte Uferbereiche schaffen eine spürbar höhere Lebensqualität. „Die Stadt wird grüner, ruhiger und gleichzeitig moderner – das ist wichtig für Calw“, lobte Jochen Maier.
Auch in anderen Bereichen setzt Calw wichtige Akzente. Die Gemeindehalle Stammheim, die größte Versammlungsstätte der Stadt, wird derzeit für rund neun Millionen Euro umfassend saniert. In Hirsau entsteht ein neuer Kindergarten, während die Grundschule Altburg und die Realschule Calw erneuert wurden. Mit der geplanten Inbetriebnahme der Hermann-Hesse-Bahn im Jahr 2026 erhält die Region zudem eine deutliche verkehrliche Aufwertung.
Im Rathaus selbst hat die Digitalisierung den staubigen Aktenalltag ersetzt: moderne Verwaltungsstrukturen, digitale Abläufe und bürgerfreundliche Prozesse für die Bevölkerung einfacher. „Ein modernes Rathaus ist ein funktionierendes Rathaus“, betonte Kling. „Wir wollen Verwaltung so gestalten, dass sie den Menschen dient.“
Auch beim Thema erneuerbare Energien verzeichnet Calw Fortschritte: Nach einem gewonnenen Verfahren vor dem Verwaltungsgericht können geplante Windkraftanlagen nun geplant und gebaut werden. Gleichzeitig bleibt die Bekämpfung von Leerständen eine Daueraufgabe, die die Stadt aktiv angeht. Daniela Steinrode zeigte sich am Ende des Besuchs beeindruckt von der strategischen Klarheit und dem Tatendrang der Stadt: „Calw geht viele Zukunftsthemen gleichzeitig an – Wohnen, Klima, Digitalisierung, Bildung und Wirtschaft. Das ist Kommunalpolitik, die gestaltet statt verwaltet.

 
 

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