Antrag der SPD Fraktion im Gemeinderat März 2019

Veröffentlicht am 08.04.2019 in Anträge

SPD-Fraktion im Gemeinderat Bad Wildbad               07. März 2019

Antrag

Die Stadtverwaltung wird gebeten, zu ermitteln und im Gemeinderat darzulegen,

  1. Welche öffentlichen Fördermöglichkeiten von EU, Bund (auch KfW) und Land für den Wohnungsbau generell und für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stehen und für die Stadt anwendbar wären;
  2. wie sich die Wohnungsnachfrage für bezahlbare Wohnungen in Bad Wildbad entwickelt;
           für Normalverdiener
    für Familien und Personen mit unterdurchschnittlichem Einkommen;

sowie zu prüfen,

  1. welche städtischen Grundstücke oder Gebäude zum Bau oder Umbau
    von bezahlbarem Wohnraum zur Verfügung stehen;
  2. Ob ein eigenes Förderprogramm der Stadt, z. Bsp. für junge Familien nach geeigneten Kriterien sinnvoll ist;
  3. ob die Gründung einer kreiseigenen gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft im langfristigen Interesse der Stadt sinnvoll und anzustreben ist;

Begründung

In einigen Bereichen des Landkreises ist der Wohnungsmarkt seit längerem sehr angespannt. Wegen stark steigender Mieten in den Ballungsräumen (insb. Stuttgart) richtet sich die Nachfrage zunehmend auf die Ränder der Verdichtungsräume, damit auch auf Bad Wildbad. Diese Entwicklung wird mit großer Sicherheit langfristig anhalten.

Gleichzeitig zeigt sich in ländlichen Bereichen des Kreises teilweise eine schwache Nachfrage, die hier und dort zu Leerständen und in der jün­geren Vergangenheit auch zu örtlichen Einwohnerverlusten geführt hat.

Aus beiden Entwicklungen folgt, dass die Stadt Bad Wildbad wohnungspolitisch aktiver werden muss: Zum einen aus sozialen Gründen, um in Gebieten mit Wohnungsknappheit die Ver­sorgung zu verbessern und galoppierenden Mieten, die im Effekt immer mehr Haushalte treffen, entgegenzusteuern; zum anderen im eigenen standortpolitischen Interesse, um für Menschen, die in den Kreis Calw besonders nach Bad Wildbad ziehen möchten, ein ausreichendes Angebot zu schaf­fen.

Eine kreiseigene Wohnungsgesellschaft könnte ein Instrument sein, beide Ziele zu verwirklichen, um dies zu erreichen sollten Gespräche mit dem Landkreis geführt werden

Bruno Knöller, SPD Fraktionsvorsitzender

 

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