17.05.2015 in Kreistagsfraktion von SPD Kreis Calw
„Wir haben schon einen ganzen Strauß von Ideen – jetzt können wir etwas daraus machen“, erläutert Bürgermeister Stoll den SPD-Kreisräten, die nach Simmersfeld kamen, um die Planungen kennen zu lernen. Die Gemeinde im Südwesten des Kreises auf der Höhe zwischen Enz und Nagold will schöner und attraktiver werden. Die Basis dafür liefert jetzt die Aufnahme in das Landesanierungsprogramm.
15.05.2014 in Ortsverein
SPD-Fraktion verspricht bei Ortsrundgang:
Kein Bebauungsplan ohne Einbindung der Betroffenen
Heiß her ging es beim Ortsrundgang der SPD-Gemeinderatskandidaten in Calmbach. Und das nicht nur, weil passend zu der Gesprächs- und Besichtigungsrunde von der Calwer Straße bis zur Enztalhalle die Sonne schien. Vor allem im Frankenwiesenweg, einer Nebenstraße der Hauptstraße, hatte sich reichlich Ärger gestaut. „Wir haben von den Planungsabsichten der Stadt überhaupt nichts gewusst, dort rund ein Dutzend Häuser vorzusehen“, empörte sich ein Anlieger. Stadtrat und Architekt Hans-Henning Saß erläuterte vor Ort die Situation, zu der zahlreiche Bürger, auch aus der Sonnenhof-Siedlung und der Hauptstraße strömten: „Es gibt viele innnerstädtische Konzepte, die in der Schublade liegen. Nur in den wenigsten Fällen besteht die konkrete Absicht, sie zu verwirklichen.“ Er und Fraktionsvorsitzender Bruno Knöller sicherten zu, dass sich die SPD-Gemeinderäte für einen intensiven Dialog der Stadtverwaltung mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern einsetzen. Die Kandidaten Heinz Jacobs und Ulrike Müller aus Bad Wildbad hieben in dieselbe Kerbe. „Die Bürger muss man viel früher beteiligen“, steht für Heinz Jacobs fest, der als Diplom-Sozialpädagoge für die Betreuung des Jugendhauses zuständig ist. Und SPD-Vorstandsmitglied Ulrike Müller drückte aus, was viele dachten: „Es wäre schade, wenn diese grüne Oase zugebaut würde.“
In der Calwer Straße monierte eine Bürgerin die mangelnde Pflege des Friedhofes. Der frühere Stadtrat Eberhard Metzler, dessen Sohn Marco als Kandidat in seine Fußstapfen treten will, wies in der Calwer Straße, im Bereich um die Kirche herum, auf einen weiteren Missstand hin: „Hier gibt es viele Unebenheiten und damit Stolperfallen.“ Von diesen Problemen kann Rollstuhlfahrer Roland Roller ein Lied singen. Der einstige Stadtrat aus Wildbad, der jetzt in Calmbach lebt und zurück in den Gemeinderat strebt, hatte Probleme, überall ohne Schwierigkeiten mit seinem Gefährt hin zu kommen: „Ohne Hilfe ist das kaum möglich.“
Im Bereich der Kindertagesstätte und des Kindergartens der Evangelischen Kirchengemeinde Calmbach merkten alle Kandidatinnen und Kandidaten, wie schwierig es angesichts des Verkehrslärms es oft ist, überhaupt die anderen noch zu verstehen. Deshalb wird das Anliegen einer Bürgerinitiative, verkehrsberuhigende Maßnahmen für die Höfener Straße und die Kleinenztalstraße durchzusetzen, massiv unterstützt. Gemeinderatskandidatin Martina Dierl betreibt an der Höfener Straße ein kleines Cafe und einen Geschenkladen. Sie fordert, ein weiteres Problem anzupacken: „Die Parksituation ist sowohl in Calmbach als auch im Stadtteil Wildbad unbefriedigend.“
Beim Gang durch die Jahnstraße bis zur Enztalhalle wurde für jeden klar, wie wichtig eine Verkehrsberuhigung auch dieses Gebiets ist, an dem nicht nur Kindergarten, Schule, Sportanlagen und Enztalhalle liegen, sondern das auch noch die einzige Erschließungsstraße zum Gewerbegebiet Beermiss darstellt. „Wegen der unbefriedigenden Zufahrt zum Gewerbegebiet hat die SPD-Fraktion vor rund 30 Jahren ihre Zustimmung zum Bebauungsplan verweigert, obwohl das Gebiet an und für sich geeignet ist“, blickte Stadtrat Bruno Knöller zurück. Für die Kandidaten Markus Spengler und Hubertus Welt liegt deshalb dringend auf der Hand, sich um einen Bypass für die Bundesstraße 294 zu bemühen.
Werner Dürr, Alt-Stadtrat der Freien Wählervereinigung/FDP, bedankte sich bei der SPD-Fraktion für ihren jahrzehntelangen Einsatz zur Schaffung und Verbesserung von Radwegen. Allerdings kritisierte er die Radwegführung vom Bahnübergang in der Alten Höfener Straße aus Richtung Höfen kommend über die Böhmlesbrücke für diejenigen, die nicht auf dem Enztalradweg nach Wildbad sondern in das Kleine Enztal strebten: „Die Beschilderung ist unklar.“ Die Kandidaten stellten beim Rundgang fest, dass er recht hat. Außerdem hätte Werner Dürr gern, dass die übrigen Fraktionen die SPD bei der alljährlichen Forderung nach öffentlichen Haushaltsberatungen unterstützen. Hubertus Welt bedauert: „An Radfahrer wird viel zu selten gedacht.“ Für Vera Müller, der Tochter des Calmbacher Nachkriegs-Bürgermeisters Robert Müller, sind der Ausbau von Radwegen, die Verwirklichung einer Gemeinschafts- und Ganztagsschule sowie die Integration ausländischer Mitbürger Hauptanliegen.
Der aus Nonnenmiß gekommene Gemeinderatskandidat Roland Schneider fasste zusammen, was für ihn während der mehr als zweistündigen Gesprächstour durch Calmbach wichtig war: „Es war für mich interessant, die Sorgen und Nöte der Calmbacher kennenzulernen. Schließlich sind wir eine Gesamtstadt und müssen alle füreinander da sein.“ kn
06.05.2014 in Ortsverein
SPD-Wahlkampf-Auftakt in Sprollenhaus
An diesem Samstag folgt ein Ortsrundgang in Calmbach
„Wir haben bewusst den Wahlkampf-Auftakt für die Gemeinderatswahl nach Sprollenhaus gelegt, um deutlich zu machen, wie wichtig uns auch die kleinen Stadtteile sind“, machten die SPD-Kandidaten deutlich, die bei kühlen Temperaturen auf dem Sprollenhäuser Dorfplatz ihren Stand aufgebaut hatten. Für die Mitglieder der jetzigen SPD-Gemeinderatsfraktion, Dieter Gischer, Bruno Knöller, Gerda Noack, Hans Henning Saß und Jürgen Schrumpf und alle anderen Kandidaten ist wichtig: „Wir möchten den Kindergarten Sprollenhaus auf jeden Fall erhalten – auch wenn die Kinderzahl knapp unter 10 sinken sollte.“ Bei der jüngsten Beratung des Kindergartenbedarfsplans hatte die Stadtverwaltung ausgeführt, dass für den Kindergarten in Sprollenhaus „Klärungsbedarf“ bestehe.
„Wir wollen alles dafür tun, damit die gut funktionierende und mit Leben erfüllte Dorfgemeinschaft von der Stadt nach Kräften unterstützt wird“, ist für den zweiten Bürgermeister-Stellvertreter Dieter Gischer ein Herzensanliegen. Für Rollstuhlfahrer Jürgen Schrumpf, der als einziger Stadtrat mit einer Behinderung, ein besonderes Augenmerk für Benachteiligungen und Defizite hat, steht fest: „Barrierefreiheit muss auch außerhalb der Kernstadt gewährleistet sein. Die Ortsteile dürfen bevölkerungsmäßig nicht ausbluten.“ Deshalb setzt sich die SPD-Fraktion schon bisher, zusammen mit den anderen Fraktionen, für eine behindertengerechte Nutzung der Sprollenhäuser Halle ein. Die einzige Stadträtin für Aichelberg, Hünerberg und Meistern, Gerda Noack, lässt keinen Zweifel daran: „Wir Vertreter der kleinen Stadtteile müssen zusammenhalten.“
„Dem demokratischen Verständnis der Beteiligung aller politischen Gruppierungen würde es entsprechen, wenn wir nach Jahrzehnten auch wieder einen SPD-Stadtrat für Sprollenhaus, Christopshof und Nonnenmiß bekommen würden“, macht sich SPD-Fraktionsvorsitzender Bruno Knöller stark dafür, dass die Sozialdemokraten noch mehr in diesem Stadtteil verankert werden. „Mit Marlies Schütze, Hubertus Welt und Roland Schneider bieten wir erstmals in der Geschichte der Stadt Bad Wildbad drei Bewerber an, die auch qualitativ den Gemeinderat aufwerten würden“, ist er überzeugt. „Allerdings sollten die Wähler aufpassen, dass sie trotz dieses personellen Angebots nicht mehr als 2 Bewerber wählen. Sonst sind die Stimmen ungültig“, informiert Knöller. „Dennoch können bis zu 3 Stimmen pro Person vergeben werden, wenn die Höchstzahl von 20 Stimmen insgesamt nicht überschritten wird.“
Stellvertretend für die übrigen zwei Sprollenhäuser Kandidaten sagt Hubertus Welt: „Ich stehe für konstruktiven Interessens-Ausgleich und gegen ausgrenzende Eskalation. Ich setze mich dafür ein, Ortsteil-Interessen unter einen zu Hut bringen mit den Interessen der Gesamtstadt Bad Wildbad und umgekehrt.“ Wichtige Themen sind für ihn der Erhalt und die Verbesserung der Infrastruktur (ärztliche Versorgung, Bildung, Arbeit, Straßen, Internet), der Erhalt unserer Landschaft, inklusive Wirtschaftswald, ebenso wie die Förderung des Naturschutzes und die Anbindung an den Nationalpark Schwarzwald.
Eine Bürgerin freute sich im Gespräch mit dem stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Markus Spengler: „Das ist schön, dass auch ein junger Mann wie Sie kandidiert.“ Spengler setzte noch einen drauf: „Wir haben sogar noch jüngere Kandidaten mit dem 18-jährigen Marko Gemovic, dem 20-jährigen Chris Rothfuß und dem 27-jährigen Marco Metzler. Gemovic ist sogar der jüngste Kandidat überhaupt auf allen Listen.“ Zudem verspricht Spengler: „Wir müssen auch Jugendeinrichtungen in den Ortsteilen fördern.“
Geschäftsfrau Martina Dierl, die in Calmbach ein Cafe und einen Geschenkladen betreibt, interessierte sich besonders für die Gebäudesubstanz in Sprollenhaus: „Für das Ortsbild kann und sollte man überall etwas tun.“ Dass sie nicht nur redet, sondern auch handelt, macht sie dadurch deutlich, dass sie selbst die Sanierung einiger ortsbildprägender Gebäude in Calmbach voran treibt.
An diesem Samstag, 10. Mai, planen die SPD-Gemeinderatskandidaten einen Ortsrundgang in Calmbach. Er beginnt um 12 Uhr am Brunnenplatz in der Calwer Straße, führt über den Lindenplatz und den evangelischen Kindergarten über die Hauptstraße zur Frankenwiesenstraße und zur Ankerkreuzung, um dann über die Jahnstraße schließlich den Endpunkt Enztalhalle zu erreichen. Bei diesem kleinen Fußmarsch sollen einige neuralgische Punkte mit den Bürgerinnen und Bürgern besprochen werden, die zum Rundgang und zu Gesprächen willkommen sind. Kn
29.04.2014 in Ortsverein
BAD WILDBAD WEITERENTWICKELN
SOZIAL – ÖKOLOGISCH – BÜRGERNAH
SPD Gemeinderäte und SPD Kandidaten sind für:
Öffentliche Termine:
03. Mai 2014, Dorfplatz Sprollenhaus 10:00 bis 12:00 Uhr
15. Mai 2014, Grüner Baum, Aichelberg, 19:00Uhr
Vorstellung unserer Gemeinderats- und Kreistagskandidaten
Unsere Kandidaten und Wahlprogramm für Kreistag sowie Gemeinderat online unter:
www.spd-badwildbad.de
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