22.08.2021 in Allgemein
Roland Roller, zweiter Vorsitzender des Förderkreises Jugendhaus, bedauerte, dass das Jugendhaus längere Zeit geschlossen bleiben musste, freute sich aber darüber, dass im September wieder ein Zirkus-Projekt geplant ist, das mit 40 Interessierten schon längst ausgebucht ist. Vor allem bei Kindern mit Migrationshintergründen seien die pädagogischen Nachteile der Schließung enorm, so Roller. Zum Glück habe der Landkreis die Zuschussrichtlinien angepasst, sagte er, was auch Esken begrüßte. Allerdings wünscht sich die Parlamentarierin eine größere Unterstützung bei der Wohnungssuche von Menschen in sozial schwierigen Situationen.
Auf dem Bild Roland Roller im Gespräch mit Saskia Esken
21.08.2021 in Allgemein
Saskia Esken und ihre Bad Wildbader Begleiter im Gespräch mit Detlef Weingärtner, dem Chef des gleichnamigen Kur- und Ferienhotels. „Ich möchte ein großes Dankeschön aussprechen an die Politik, insbesondere an Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil, für die unkomplizierte Hilfe, die uns Kleinunternehmern gewährt wurde.“ Allerdings machte der Hotelier auch klar: „Acht Monate zu schließen, war keine Spaßveranstaltung“. Auch die Investitionshilfen für Desinfektionsmittel und Luftfilter seien wichtig, so der Tourismus-Experte. „Mir war und ist es wichtig, dass vor allem die Kleinen nicht über die Klinge springen mussten“, fühlt sich Esken durch Weingärtner in ihrem Einsatz bestätigt.
Wenn es um Planung in Sachen Pandemie-Maßnahmen geht, ist Weingärtner allerdings nicht restlos zufrieden: „Wir wünschen uns von der Politik klarere Ansagen“. Eine Empfehlung richtete der frühere Stadtrat zudem an die Kommunalpolitiker: „Ich bitte darum, über eine Tagestourismus-Abgabe nachzudenken, damit nicht nur Übernachtungsgäste Kurtaxe und Fremdenverkehrsabgaben bezahlen müssen. Mit dieser zusätzlichen Einnahmequelle hätte man mehr Geld für das örtliche Tourismus-Marketing“.
18.08.2021 in Allgemein
BAD WILDBAD. Innerhalb weniger Wochen kam Saskia Esken, die SPD-Bundestagskandidatin im Wahlkreis Calw/Freudenstadt und Bundesvorsitzende der Partei, zum zweiten Mal nach Bad Wildbad, um sich mit Betroffenen über deren Situation und Probleme zu unterhalten. Diesmal ging es um die Sorgen der Kultur, der Jugend und kleiner Unternehmer.
Im Kiwi, dem Wildbader Kino im König-Karl-Forum, informierte Joachim Wossidlo die Besucher über die aktuellen finanziellen Sorgen der Einrichtung. Schon vor einiger Zeit, so der Kinoleiter, habe der Förderverein einen Antrag auf einen Bundeszuschuss gestellt, um einen dringend erforderlichen Filmprojektor zu kaufen. Allerdings gehe das kaum ohne eine zusätzliche Unterstützung der Stadt, an die auch eine Landesförderung gekoppelt sei. Dieter Gischer, zweiter stellvertretender Bürgermeister, versprach, dieses Thema anzusprechen und auch die ebenfalls anwesenden Thomas Gischer als SPD-Ortsvereinsvorsitzender, Alt-Stadtrat Bruno Knöller und Ortsvereins-Vorstandsmitglied Werner Müller hatten für den Wunsch genauso Verständnis wie Saskia Esken.
Die Bundestagsabgeordnete wies darauf hin: „Vor wenigen Monaten hat die Bundesregierung ein Förderprogramm für die Kultur mit einer Milliarde Euro auf den Weg gebracht“. Wie schwierig es ist, über die Runden zu kommen, verdeutlichte Wossidlo an einem Beispiel: „Unser kleines Kino hat nur 70 Plätze, aus Pandemieschutz-Gründen dürfen wir aber nicht einmal 20 belegen“.
17.08.2021 in Allgemein
Begeistert zeigte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken bei ihrem jüngsten Besuch in Bad Wildbad von der Geschäftsidee eines 30-jährigen Pforzheimers, der vor zwei Jahren mit seiner Familie in die Baetznerstraße gezogen war. Der gelernte Barkeeper Christopher Müller verwirklichte seinen „Traum von einer eigenen Spirituose“. Zusammen mit einem Geschäftspartner in Karlsruhe, wo auch die Brennerei steht, schuf er das Produkt „Bruno Enztal Dry Gin“, weil es nichts Derartiges in Bad Wildbad und Umgebung gebe. Den Namen Bruno wählte er, weil dies der Name eines erhofften Sohnes sein sollte, die Ehefrau aber zwei Töchter gebar. Außerdem betreibt Müller mit einem mobilen Wagen ein kleines Catering-Unternehmen. „Das war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten“, sagt er zu seinem Gin, der alles andere als eine Schnaps-Idee ist.
08.07.2021 in Allgemein
SPD-Chefin auf großer Tour und Problemen auf der Spur
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